• DE

Prof. Stefan Luppold

Prof. Stefan Luppold, Studiengangsleiter „BWL - Messe-, Kongress- und Eventmanagement“ an der DHBW beantwortet euch die Frage "Werbung oder „Event“ - was hilft besser beim Verkaufen von Produkten?"

Danke, dass Sie mitmachen!!! Warum setzen Sie sich für die Kinder-Uni ein?
Lernen macht Spaß und vielleicht kann ich dafür werben, dass Kinder beim älter Werden ihre Neugierde nicht verlieren!

Woher kommen Sie? Und wie leben Sie?
Ich habe in Stuttgart studiert, war dann viel international unterwegs, wurde vor elf Jahren Professor an einer Stiftungshochschule in Karlsruhe, bin seit 2011 Jahren in Ravensburg und lebe mittlerweile im schönen Allgäu.

War es schwer so viel zu lernen?
Ja und nein. Schwer immer nur dann, wenn man nicht von Anfang an wusste, wozu dieses Wissen gut ist oder später einmal gebraucht werden kann. Und natürlich ist es grundsätzlich schön, Fragen beantwortet zu bekommen und zu verstehen, wie etwas funktioniert. Macht man das immer ein bisschen, dann sammelt sich Jahr für Jahr doch einiges Wissen an!

Warum interessieren Sie sich gerade für Ihr Fach?
Ich durfte als Schüler schon auf einem Messestand helfen und habe dann immer wieder mit Veranstaltungen zu tun gehabt. Später war ich oft Aussteller, auch auf großen Messen - und immer auch Besucher. Mich fasziniert es, wenn sich Menschen persönlich treffen, ob bei Messen, bei Kongressen oder bei Events.

Was möchten Sie unbedingt noch einmal herausfinden?  
Mich interessiert, ob wir Überliefertes aus alten Religionen, ich meine damit beispielsweise Symbole und Rituale, in unseren modernen Veranstaltungen verwenden können.

Was war Ihre schönste Entdeckung?  
Dass wir gemeinsam viel mehr wissen und besser entscheiden können, als eine Einzelperson. Man kann das kollektive Intelligenz nennen, etwas, das wir bei Veranstaltungen immer öfter nutzen wollen!

Kann Wissen gefährlich werden?
Wichtig ist es, Wissen zu teilen. Erst dann entwickelt sich daraus auch wieder neues Wissen. Das gehört zu unserer Aufgabe an einer Hochschule. Und geteiltes Wissen ist nur in Ausnahmefällen auch wirklich gefährlich.