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Ein Motor aus heißer Luft

Wenn heiße und kalte Luft aufeinandertreffen

RAVENSBURG – Eine Flamme, ein Reagenzglas, eine Glasspritze und ein paar Murmeln – viel mehr braucht es nicht, um einen Motor zu bauen. Das demonstrierte Prof. Dr. Thomas Glogowski von der Hochschule Ravensburg-Weingarten bei seiner Kinderuni-Vorlesung.

 

Prof. Dr. Thomas Glogowski ist Maschinenbauer und hat mittlerweile die Funktion des Dekans an der Hochschule Ravensburg-Weingarten inne – neben den Vorlesungen, in denen er seinen „echten“ Studierenden Werkstoffkunde näherbringt. Bei der Kinderuni-Vorlesung zum Thema „Wir bauen einen Motor – Bewegung aus Wärme“ wollte er auch den Kindern die Technik verständlich machen. Dafür musste erst einmal geklärt werden, was denn ein Motor überhaupt ist. „Das ist etwas, was etwas antreibt – wie ein Herz“, sagte eine der jungen Studierenden.

Motare heiße hin- und herbewegen, erklärte Glogowski, und welche Motoren es denn gebe, wollte er auch gleich noch wissen. Diesel, elektrisch, Wasser – die Kinder kennen schon einige Möglichkeiten, einen Motor in Bewegung zu setzen. Da es in dieser Vorlesung um heiße Luft gehen sollte, demonstrierte Glogowski mithilfe von Assistent Jonas, einem ambitionierten Kinder-Studenten, was passiert, wenn man eine zerdrückte Plastikflasche über heißes Wasser hält. Wie bereits von den Kindern vermutet, entfaltete sich die Flasche über der heißen Luft und zog sich in kalter Luft wieder zusammen.

Und dann ging’s an Eingemachte – Glogowski baute nun einen Motor zusammen, und zwar nach dem Prinzip des Erfinders Robert Stirling. Die Frage eines Kindes nach den modischen Details auf dem Bild Stirlings konnte zwar nicht abschließend geklärt werden, wie der Motor aufgebaut wird, das war dagegen kein Problem. Viel braucht es dafür auch nicht: mit einem Stück Holz, einem Reagenzglas, einer Glasspritze, Murmeln und ein wenig Draht wurde der Motor rasch aufgebaut. Dann noch eine Flamme drunter und nach einer kurzen Aufwärmphase bewegte sich das horizontal befestigte Reagenzglas mitsamt Murmeln auf und ab. Wie das denn nun funktioniere, erkundigte sich Glogowski bei den Kindern und bekam prompt recht ausgeklügelte Antworten. In gemeinsamer Denkarbeit wurde die Lösung gefunden: Die Luft dehnt sich im heißen Teil des Reagenzglas aus, dadurch bewegt sich die vertikal aufgebaute Glasspritze nach oben. Die Murmeln, die im Reagenzglas rollen, verdrängten die Luft sodann ans andere Ende, diese kühlt wiederum ab. So entstand eine schnelle, stetige Bewegung und de Kinder zeigten sich fasziniert von der Funktion des eigentlich doch so einfachen Aufbaus. Glogowski packte zuletzt noch einige kleine Motoren mehr aus und zeigte sogar, dass dasselbe Prinzip mit der heißen Luft eines Kaffees über der Tasse funktioniert. Um sich ein genaueres Bild der Motoren zu machen, schauten die Jung-Studenten die Motoren in Aktion nach der Vorlesung noch genauer an.

Eine Streichholzschachtel lernt ein Spiel – Maschinen lernen ganz einfach

Hier lernt sogar die Streichholzschachtel

Wie ein paar Perlen maschinelles Lernen verdeutlichen können

RAVENSBURG – Prof. Dr. Markus Pfeil erklärt den rund 60 Nahwuchs-Studierenden bei der Kinderuni-Vorlesung „Eine Streichholzschachtel lernt ein Spiel – Maschinen lernen ganz einfach“, wie Computer Spielregeln lernen können.

Prof. Dr. Markus Pfeil ist studierter Physiker und lehrt an der Hochschule Ravensburg-Weingarten in der Fakultät Elektrotechnik und Informatik. Bei der Vorlesung „Eine Streichholzschachtel lernt ein Spiel – Maschinen lernen ganz einfach“ der Kinderuni Ravensburg-Weingarten ging es auch um Informatik – aber eben kindgerecht mit einem ganz simplen Spiel als Testobjekt. „Was ist denn überhaupt künstliche Intelligenz?“, wollte Pfeil zu Beginn wissen, worauf einer der kleinen Studenten sofort Google als Beispiel nannte, „Google lernt ja auch immer mit“. Um die künstliche Intelligenz besser zu verstehen, zeigte Pfeil drei Beispiele: Einen Roboter, der in nicht einmal einer halben Sekunde einen Zauberwürfel lösen kann, autonomes Fahren und das Erschaffen neuer Portraitbilder aus zwei bereits vorhandenen – „das finde ich irgendwie gruselig, wenn man nicht mehr zwischen echt und unecht unterscheiden kann,“ meinte Pfeil dazu.

Außerdem sei auch eine Unterscheidung zwischen Programmieren und Lernen wichtig. Beim Programmieren werde das Verhalten von Anfang an festgelegt, so Pfeil, beim Lernen ändere sich das Verhalten durch Erfahrung: „Das ist ja wie beim Menschen – der lernt, in dem er ausprobiert!“ Computer lernen wie Menschen dadurch, dass bestimmte Entscheidungen zu guten oder schlechten Ergebnissen führen. Diese könne die Maschine sich merken und das nächste Mal besser entscheiden.

Und dann wurde auch das Rätsel mit den Streichholzschachteln gelöst: Pfeil erklärte ein Spiel namens Hexapawn, das ähnlich wie Schach aufgebaut ist, aber viel einfacher funktioniert – es hat neun Felder und wird nur mit Bauern gespielt. Spielt man das Spiel tatsächlich an einem Rechner, weiß dieser durch negatives Verstärkungslernen, welche Spielzüge zum Verlieren führen und vermeidet diese daher. Bei den Streichholzschachteln wird das durch verschiedenfarbige Perlen nachgestellt. Das heißt: Für jede Spielsituation gibt es eine Schachtel und für jeden Spielzug eine Perle. Führt ein Spielzug dazu, dass der „Computer“ verliert, wird die jeweilige Perle aus dem Spiel genommen – so bleiben bald nur noch die Spielzüge übrig, die zum Gewinnen führen. „Hat der Computer das Spiel elfmal verloren, habt ihr eigentlich keine Chance mehr zu gewinnen,“ erklärte Pfeil und fügte hinzu: „Wir gewinnen dann nicht mehr gegen ein extrem dummes Spiel“.

Und zum Schluss gab es noch für jedes der wissbegierigen Kinder ein Spiel, das - zu Hause fertig gebastelt – das Lernen von Maschinen auf ganz einfache Art und Weise zeigt. 1.440 Streichholzschachteln mitsamt Perlen hatte Pfeil dafür in 60 Tüten vorbereitet – „da haben sogar meine drei Kinder noch mitgepackt,“ bemerkte Pfeil mit einem Schmunzeln. Die Junior-Studierenden wertschätzten das durch einen begeisterten Ansturm auf das Spiel am Ende der Vorlesung.

Viele kleine Schokoladen-Experten

Wie kommt die Kakaobohne von Nigeria nach Deutschland?

RAVENSBURG – Prof. Dr. Christoph Neef von der DHBW Ravensburg sprach über eines der wohl leckersten Themen, die man in einer Kinderuni-Vorlesung behandeln kann: „Wie kommt die Schokolade in den Supermarkt?“.

Bevor die Schokolade allerdings zur Tafel wird und im Supermarkt landet, muss eine ihrer Hauptzutaten, die Kakaobohne, einen langen Weg zurücklegen. Neef nahm die Nachwuchs-Studierenden zwischen neun und zwölf Jahren also mit auf die Reise der Kakaobohne namens „Bohni“, deren Transport in Nigeria beginnt und in Stuttgart enden soll. Denn genau das ist Neefs Fachgebiet – Logistik und Produktion, das er als Studiengangsleiter für BWL – Industrie auch für seine echten Studierenden unterrichtet. Bei der Frage, ob die Kinder denn Schokolade mögen, gingen beinahe alle Hände nach oben. Als Neef wissen wollte, was überhaupt in der Schokolade drin sei, gab es so viele richtige Antworten, dass der Professor die Kinder als Schokoladen-Experten bezeichnete.

Erstaunlich sicher konnten die Kinder die markierten Länder auf der Karte bezeichnen, in denen Kakao angebaut wird – eines konnte sogar die Flagge Nigerias erkennen; das ist eines der vier westafrikanischen Länder, aus denen etwa 70 Prozent aller Kakaobohnen kommen. Einer der Jungen befand ein Katapult als praktikables Transportmittel nach Deutschland, tatsächlich aber werden die Bohnen – mitsamt Bohni – in so genannten Big Bags, also großen, luftdichten Säcken, von Nigeria aus in Container geladen und verschifft. Es ist sogar möglich, den Standort des Schiffes im Internet abzurufen, das zeigte Neef auf einer Online-Karte. Das größte dieser Containerschiffe fasst 20.000 Container, die jeweils gechipt werden, sodass man den Standort des Schiffes und der Waren darauf genau nachverfolgen kann. Übrigens passen in nur 30 Container Kakaobohnen für neun Millionen Tafeln Schokolade, „so viel könnt ihr in eurem ganzen Leben nicht essen,“ wagte Neef zu behaupten. Ist das Schiff dann im Hamburger Hafen angekommen, werden die Bohnen erst einmal gelagert und auf ihre Qualität geprüft. Dann geht es weiter in Richtung Stuttgart, denn Bohni tritt die letzte Reise vor seiner Verarbeitung zu Schokolade an. Die Frage eines Mädchens „Und in welcher Tafel ist jetzt Bohni?“ konnte zwar nicht mehr abschließend geklärt werden, aber anhand eines Films zeigte Neef noch, wie die Schokolade hergestellt wird. Und dann liegt sie auch bald schon im Laden.

Bunter Strauß an Sprachvielfalt

Was Knete und Spracherwerb miteinander zu tun haben

RAVENSBURG – Wie lernt man Sprachen? Was hilft uns dabei? Wie viele Sprachen kann man überhaupt lernen? Dr. Monica Bravo Granström beantwortete diese und viele weitere Fragen in ihrer Kinderuni-Vorlesung „Wie lerne ich eine Sprache?“.

Rund 70 kleine Studierende waren zur Kinderuni in den Hörsaal der PH gekommen – ihr Interesse am Thema trotzte sogar dem sonnigen Wetter. Die vortragende Seite war ebenso stark vertreten: Dr. Monica Bravo Granström, Geschäftsführerin der Akademie für wissenschaftliche Weiterbildung der PH Weingarten und Projektleiterin „International Teaching“, brachte ihre elfjährige Tochter Ingrid als Assistentin mits.

Um die Begriffe zu klären, wurde erst einmal überlegt, was denn Spracherwerb eigentlich bedeutet. Spracherwerb geschieht vor allem unbewusst, im Gegensatz zum bewussten Sprachenlernen. Bravo Granström zeigte dazu zwei Bilder: das eines Geräts – dies steht dafür, dass wir uns Sprache relativ passiv über angeborenes Vorwissen aneignen. Im Gegensatz dazu zeigte sie ein Bild von Knete; muss unser Gehirn vielleicht doch eher geformt werden und wir müssen selbst aktiv werden, um uns Sprache anzueignen? Einige Kinder ahnten es schon: Unser Gehirn ist eine Mischung aus angeborenem Wissen im Sinne des Gerätes und der Knete, aus aktiv und passiv. Wir Menschen sind die einzigen Wesen, die sprechen können, aber wir müssen uns aktiv einbringen, wenn wir Sprachen lernen wollen. Um eine Sprache zu lernen, sind auch noch andere Faktoren wichtig, etwa, dass es einfach ist, eine Sprache zu lernen, wenn man jung ist, weil das Gehirn noch flexibler ist.

Bei der nun folgenden Fragerunde lernen die Nachwuchs-Studierenden ein paar erstaunliche Zahlen kennen: Bei der Frage, wie viele Sprachen es auf der Welt gibt, liegt eine kleine Studierende mit 6.500 bemerkenswert nah an der Lösung, tatsächlich gibt es etwa 6.000 Sprachen auf der Welt, ausgehend von, wie die Definition von Sprache aussieht. Diese Sprachen werden in rund 200 Ländern gesprochen werden. Deutsch hat einen Wortschatz von 400.000 Wörtern, in der vierten Klasse sollte ein Kind etwa 2.000 davon selbst produzieren können.

Bei der Frage, welche Sprachen die Kinder aus der Vorlesung sprechen, zeigt sich ein bunter Sprachen-Strauß von italienisch über arabisch und spanisch bis hin zu russisch und polnisch.

Jetzt sind die kleinen Studierenden mit einem Spiel dran: „Rate die Sprache“. Auf Arbeitsblättern sollen sie erkennen, aus welchen Sprachen die vorgedruckten Begriffe stammen und auf Deutsch übersetzen. Das klappt, obwohl die Kinder nicht alle dieser Sprachen sprechen – weil die Sprachen verwandt sind und die Wörter sich ähneln, Sprachfamilien nennt man das.

Zum Abschluss nimmt Bravo Granström die sprachbegeisterten Kinder auf einen kleinen Ausflug in ihr Heimatland Schweden mit, inklusive eines Schnellkurs‘ Schwedisch.

Ohne Herz kann man nicht leben

Wie das Herz funktioniert und was bei einem Herzinfarkt passiert, das erklärt Prof. Dr. med. Florian Seeger bei der Kinderuni

RAVENSBURG – Prof. Dr. med. Florian Seeger macht die Funktion des Herzens anhand zweier Modelle des menschlichen Körpers und eines EKG-Gerätes erlebbar. Von den rund 70 Kindern wurde er mit Fragen nur so gelöchert.

Was passiert beim Herzinfarkt? Warum ist das Blaulicht so wichtig? Das sind die Fragen, die Seeger bei der Vorlesung der Kinderuni Ravensburg-Weingarten beantworten will; er ist Chefarzt der Klinik für Kardiologie und internistische Intensivmedizin am St. Elisabethen-Klinikum in Ravensburg. Um das Herz besser zu verstehen, zerlegt Seeger erst einmal den Oberkörper des Modells, das er mitgebracht hat. Schnell haben die Kinder das Herz identifiziert – „faustgroß und nicht so symmetrisch geformt wie die Herzen, die man aufs Papier malt“, sagt Seeger. Marie, eine der Zuhörerinnen, wird von Seeger ans EKG angeschlossen, sodass ihr Herzschlag auf dem Bildschirm sichtbar wird. Als sie anfängt zu hüpfen, schlagen die Kurven auf dem Bildschirm gleich etwas höher aus.

Werden Blutgefäße allerdings verstopft, was durch eine ungesunde Lebensweise oder genetisch begünstigt werden kann, besteht die Gefahr, dass ein Pfropf im Herzen entsteht. Das Blut könne so nicht weiter transportiert werden, erklärt Seeger. Der Herzmuskel wird nicht mehr vollständig mit Blut versorgt, das Herz ist nicht mehr leistungsfähig genug. Wenn die Kinder also mitbekommen, dass ein Erwachsener – bei Kindern geht die Wahrscheinlichkeit eines Herzinfarktes gegen Null – starke ausstrahlende Schmerzen in der Brust oder im Oberbauch hat, muss sofort gehandelt werden. Damit beantwortet Seeger auch die Frage, warum das Blaulicht so wichtig ist: „Bei einem Herzinfarkt kommt es auf jede Minute an und der Krankenwagen muss so schnell wie nur irgendwie möglich ins Krankenhaus gelangen.“

„Was macht ihr denn, wenn jemand Kammerflimmern bekommt und bewusstlos wird?“, fragt Seeger die kleinen Studis. Die bringen erstaunlich viel Wissen über Erste Hilfe mit: „Man muss erstmal schauen, ob der Patient noch ansprechbar ist“, weiß eine Nachwuchs-Studentin, eine andere erklärt: „Man muss dreißigmal aufs Herz drücken und dann zweimal beatmen“. „Wobei die Beatmung nicht unbedingt notwendig ist, die kann dann auch der Notarzt vornehmen“, ergänzt Seeger. Übrigens habe das Lied von Pipi Langstrumpf den idealen Rhythmus für eine Herzdruckmassage; die Demonstration folgt direkt an der Puppe. Auch ein Defibrillator kommt zum Einsatz.

„Merkt euch auf jeden Fall die 112, die ruft ihr im Notfall an,“ gibt Seeger den Kindern mit auf den Heimweg. Einigen von ihnen hat die Vorlesung so gut gefallen, dass sie sich im Anschluss noch persönlich bei Seeger bedanken.

Werbung mit allen Sinnen

Prof. Stefan Luppold erklärt, warum Unternehmen ihre Kunden mit Events ansprechen

RAVENSBURG – Rund 70 Kinder diskutierten eifrig bei der Vorlesung „Marke und Event“ von Prof. Stefan Luppold an der DHBW Ravensburg mit. Was Marken überhaupt sind und wie man die bei Events erleben kann, das zeigte Luppold anhand vieler Beispiele.

„Die Vorlesung würde eigentlich 52 Stunden gehen, aber wir machen das in 45 Minuten“, sagt Prof. Stefan Luppold schmunzelnd zu Beginn der Kinderuni-Vorlesung. Zumindest wäre das bei seinen „großen“ Studenten so. In der vorderen Reihe hat er jedoch bereits ein Mädchen bestimmt, das die Uhr im Blick behalten soll. Wie in einer echten Vorlesung werden zuerst einmal die Begriffe „Marke“ und „Event“ und ihre Herkunft geklärt. Die Kinder sollen dafür kurz die Augen schließen und an Milka denken. Luppold will wissen, was sie sehen – eine Kuh, da sind sich alle einig. So funktionieren Marken: Man hat direkt ein Bild zu einem Markennamen im Kopf. Der Begriff „Marke“ hat sich tatsächlich aus dem sogenannten Branding von Kühen entwickelt, denn die Brand-Markierung zeigte an, aus welchem Stall die Tiere kamen.

Jedes der Kinder nennt Marken, die es kennt; ein Junge zeigt sich dabei als Auto-Experte und nennt alle Luxus-Marken von Bugatti bis Lamborghini. Luppold erzählt, warum es überhaupt die Markierung von Produkten und Unternehmen gibt: Über Marken werden bestimmte Werte transportiert, sie schaffen Sympathie und versprechen Qualität.

Nachdem „Marke“ geklärt ist, geht es um „Events“: Mit Events meint Luppold Veranstaltungen von Unternehmen, die ihre Kunden damit ansprechen wollen. Events dienen der multisensorischen Kommunikation – was das bedeutet, nämlich „mit allen Sinnen“, kann einer der kleinen Studenten sogar erklären.

Schließlich geht es darum, wie man nun die beiden Begriffe Marke und Event zusammenbringt. Der persönliche Kontakt zu einer Marke spricht laut Luppold alle Sinne an und kann den Kunden so besser von sich überzeugen. Bei Events kann der Kunde eine Markenwelt erleben und das Produkt und das Unternehmen nicht nur sehen - wie etwa in der Werbung – sondern auch anfassen, hören, riechen und vielleicht sogar schmecken. Aber auch eine kritische Betrachtung darf nicht fehlen: Am Beispiel Fast Food erklärt Luppold, dass das zwar auch Marken sind, dass die aber auch ungesund sein können. Nur, weil eine Marke draufsteht, ist das Produkt also noch lange nicht besonders wertvoll oder gesund. Mit einem interessanten Fakt beendet Luppold die Vorlesung: Die vier größten Fast Food Marken machen in Deutschland mit 4,8 Milliarden Euro jährlich genauso viel Umsatz wie Heimtierfutter-Produzenten.

Von guten Robotern und Datenkraken

Dr. Martin Rehm zeigt, wie Maschinen und Menschen kommunizieren

RAVENSBURG – „Mensch und Maschine – was können wir voneinander lernen?“ war das Thema der ersten Kinderuni des neuen Studienjahres. Über 100 Kinder diskutierten mit Dr. Martin Rehm, wie wir Maschinen etwas beibringen können – und was sie uns zeigen.

„Wenn jemand einschlafen sollte, lasst ihn schlafen, der braucht den Schlaf,“ eröffnet Dr. Martin Rehm, Erziehungswissenschaftler an der Pädagogischen Hochschule Weingarten, seine Vorlesung für die kleinen Studierenden und hat sie mit diesem Lacher schon auf seiner Seite. Um die Kommunikation zwischen Mensch und Maschine geht es an diesem ersten Termin der Kinderuni im neuen Studienjahr 2018/19, gleichzeitig auch der ersten Kinderuni-Vorlesung für Rehm. Er zeigt zum EInstieg ein Bild eines unordentlichen Kinderzimmers und erläutert anhand dessen, wie man einen Roboter programmieren muss, damit er dieses Chaos beseitigt. „Du solltest selbst aufräumen,“ wirft eine junge Studentin ein. Dennoch wird gemeinsam weiter überlegt, was ein Roboter alles können muss: sich bewegen, gucken, greifen; und er muss programmiert werden. Wie das geht, macht Rehm vor, in dem er Befehlen folgt, um zwei Boxen auf Stühlen aufzuheben. Schnell haben die Nachwuchs-Studierenden das Prinzip verstanden.

Und dann geht es ans Eingemachte, jetzt wird nämlich das Internet thematisiert, zum Beispiel, wenn man auf YouTube oder Google etwas sucht und die Ergebnisse so immer genauer werden und immer besser zum Suchenden passen. Das funktioniert ähnlich wie bei dem Roboter, den man programmiert. Je mehr Befehle, also Suchbegriffe man eingibt, desto mehr lernt das Programm. „Dann sieht YouTube aber auch die Daten,“ bringt es ein Junge auf den Punkt. Google kann helfen, betont Rehm und vergleicht die Suchmaschine mit einem guten Roboter. Andererseits gibt es da aber auch die Datenkrake, die unsere Daten sammelt und daraus lernt. Das sei nicht per se schlecht, aber dessen sollte man sich bewusst sein. „Ihr stellt euch ja auch nicht vor das Lehrerzimmer und schreit dort, dass ihr einen Lehrer doof findet, oder?“ vergleicht Rehm. Wer also Geheimnisse hat, sollte sie nicht bei Google eintippen, sonst sind sie nicht mehr ganz so geheim. Denn auf Facebook, Google, Youtube und Co. schaut immer jemand mit – so die Quintessenz aus Rehms Vortrag. Er schafft damit Sensibilisierung ohne Zeigefinger, aber mit viel Spaß.

An der Kinder-Uni fällt Wissenschaft leicht

Eltern können ihre 9- bis 12-jährigen Kinder ab 1. Oktober anmelden

RAVENSBURG/WEINGARTEN – (sz) Kinder möchten alles wissen und ihre Welt verstehen. Lehrer der Hochschulen von Ravensburg und Weingarten freuen sich über die Neugier der kleinen Forscher und bieten zehn Vorlesungen mit spannenden Themen. Am Freitag, 16. November geht es los: Martin Rehm, Pädagogische Hochschule, PH, fragt: „Mensch und Maschine - Was können wir voneinander lernen?“

An der Kinder-Uni Ravensburg-Weingarten, einem Projekt der Städte und ihrer Hochschulen, sind Vorkenntnisse und Bildungsgrad kein Thema. Aber um das Thema Lernen drehen sich im kommenden Studienjahr gleich drei Vorlesungen. Wie lerne ich eine Sprache? untersucht Monica Bravo Granström, PH, am 22. März 2019. Mit dem geheimnisvollen Titel „Eine Streichholzschachtel lernt ein Spiel – Maschinen lernen ganz einfach“ erklärt am 3. Mai, Markus Pfeil, Hochschule Ravensburg-Weingarten, HRW, maschinelles Lernen, ob beim autonomen Fahrzeug oder beim Schachcomputer.

Damit die Kinder-Studis am Ball bleiben und die Fülle der Wissenschaft erfahren meldet man sich an der Kinder-Uni Ravensburg-Weingarten für ein Studienjahr mit zehn Vorlesungen an. Wir bauen einen Motor - Bewegung aus Wärme“, heißt die Vorlesung von Thomas Glogowski, HRW, am 17. Mai. Um Bewegung geht es auch am 25. Januar 2019 beim „Video-Clip Dancing” mit Alexa Becker, PH. Eine lebenswichtige Frage stellt am 22. Februar der Arzt der Oberschwabenklinik Dr. Florian Seeger: „Was passiert beim Herzinfarkt? Warum ist das Blaulicht so wichtig?“ Um die Hintergründe des Kaufens und Verkaufens geht es bei zwei Vorlesungen der Dualen Hochschule Baden-Württemberg, Ravensburg, DHBW. Am 14. Dezember spricht Stefan Luppold über „Marke und Event“. Am 5. April fragt Christoph Neef, DHBW, „Wie kommt die Schokolade in den Supermarkt?“

Mit zwei schönen Themen endet das Studienjahr der Kinder-Uni. Am 28. Juni untersucht Jürgen Gräf im Spieleland, HRW: „Wie entstehen Farben und welchen Einfluss haben sie auf uns?“ Und am 12. Juli will Jan Specht, DHBW, wissen: „Tourismus und Architektur - wer kennt nicht den Eiffelturm?“ Die Vorlesungen finden in Hörsälen der Hochschulen in Weingarten und Ravensburg statt und dauern ungefähr 45 Minuten.

Wie funktionieren eigentlich Schulhefte?

Hochschullehrer Martin Binder hat erforscht, was Schüler seit Generationen täglich gebrauchen

RAVENSBURG/WEINGARTEN – Wie erfüllt ein Schulheft seinen Zweck? Privatdozent Dr. phil. Martin Binder, Pädagogische Hochschule, PH, deckt im Hörsaal die Technik eines alltäglichen Lernmaterials auf. „Wie funktioniert ein Matheheft?“ heißt seine Vorlesung, mit der das Studienjahr der Kinder-Uni zuende ging. Laura, Timon und andere Kinder-Studis unterstützen ihn dabei.

Hochschullehrer Martin Binder präsentierte sein Wissen in Dialogform und freute sich über jede Antwort der kleinen Studierenden. Laura und Timon saßen in der ersten Reihe. Eine Jungforscherin machte darauf aufmerksam, dass es verschiedene Mathehefte für die jeweiligen Klassen gibt. Die Kinder der ersten Klasse bekommen Hefte mit größeren Karos. „Weil sie erst schreiben lernen“, erklärte ein Junge. Gemeinsam kamen die akademischen Sprösslinge darauf, dass der weiße Heftrand dazu dient, Kommentare und Verbesserungen zu notieren. „Kürzere Zeilen erleichtern außerdem das Lesen“, ergänzte Hochschullehrer Binder. Aus demselben Grund seien auch die Zeitungsseiten in Spalten aufgeteilt, bemerkte er.

Der Dozent und seine Assistentin Ida Schmid verteilten Schulhefte an die Kinder. Martin Binder machte seine Zuhörer auf eine wichtige Funktion aufmerksam: „Die Seiten sind so gefaltet und geheftet, dass sie nicht zuklappen. Ingenieure haben das gezielt so gemacht.“ Außerdem sei das Papier möglichst leicht, aber gerade noch so dick, dass man mit verschiedenen Stiften darauf schreiben kann und die Tinte nicht durchdrückt. Um Tinte zu trocknen liegt ein Löschblatt im Heft. Die Hefte haben runde Ecken. „Damit es keine Knicke gibt“, sagte Ronja. „Sie schützen vor Eselsohren, für die Generationen von Kindern geschimpft wurden“, betonte Martin Binder.

Gedruckt werden die Schulhefte, ihre Lineatur und die farbigen Umschläge, mittels 4-Farben-Offsetdruck. Der Hochschullehrer zeigte einen Film und besprach ihn mit seinen Studierenden. Der Drucker verwendet Blau, Rot, Gelb und Schwarz. „Grün ergibt sich, wenn man Blau und Gelb mischt“, wusste Laura. „Wenn man genau hinsieht, kann man manchmal blaue und gelbe Punkte unterscheiden“, ergänzte sie. Auf dem Heftumschlag erkennt man alle wichtigen Informationen: Größe, Gewicht und Anzahl der Blätter, Firmenname, wie die Lineatur aussieht und mehr. „Die Tiere sollen glaub ich Kinder gefallen und anlocken“, nahm Timon an. Martin Binder fasste die Vorlesung zusammen und lobte: „Toll, was für aufmerksame und kluge Studentinnen und Studenten ihr wart!“

Kinder-Studis erfahren, wie sich Tourismus seit 200 Jahren entwickelt

Menschen erschließen neue Zielgebiete und erfinden neue Verkehrsmittel

RAVENSBURG – In der Aula der Hochschule gibt Prof. Dr. Anja Brittner-Widmann den Studierenden der Kinder-Uni ein Gefühl für die Vielfalt und die Geschichte des Reisens, ob ans Meer, in die Berge, in Freitzeitparks, auf einen Bauernhof oder auf eine Afrika-Safari. Sie leitet den Studiengang Betriebswirtschaftslehre – Tourismus, Hotellerie und Gastronomie mit dem Schwerpunkt Destinations- und Kurortemanagement an der DHBW.

„Wir bilden Studentinnen und Studenten aus, die an den Urlaubsorten arbeiten werden“, erklärte Anja Brittner-Widmann. Die Hochschullehrerin hatte einen aufblasbaren, durchsichtigen Globus mitgebracht. Die Kinder kannten sich auf der Weltkugel bestens aus. Die meisten verreisen nach Italien oder Frankreich und innerhalb Deutschlands. Zwei Kinder waren in Dubai. Statistisch verreisen die meisten Deutschen innerhalb Europas. Die 80 Millionen Deutschen machen 60 Millionen Reisen jährlich. „Dabei verreisen manche mehrmals“, erläuterte die Professorin. Sie hatte trotz des weltumspannenden Themas noch Zeit für eine Rätselfrage: „Warum fressen Eisbären keine Pinguine?“ „Weil Eisbären am Nordpol, Pinguine am Südpol leben“, schallte es aus den Hörerreihen.

Vor über 200 Jahren reiste man hauptsächlich um sich zu bilden mit der Postkutsche nach Italien. Im 18. und 19. Jahrhundert kamen Kur- und Bäderreisen in Mode, und Abenteuerurlaub in den Bergen. Zu jeder Zeitspanne hatte Professorin Brittner-Widmann eine Abbildung mitgebracht, die ihre Nachwuchsassistenten zu den Jahreszahlen auf eine Leine hängten. Nach 1950 organisierten Reiseveranstalter Zug- und Busreisen in Deutschland, nach Österreich, Italien und der Schweiz. Rollende Hotels hatte man damals, wie man auf einem Bild sah. In den 70er Jahren reisten viele schon mit dem Flieger, etwa nach Mallorca.

Der Massentourismus entstand in den 80er Jahren. Die Spanier verbauten ihr Strände mit riesigen Hotels. „Um die schönen Landschaften zu schützen, ist das heute nicht mehr erlaubt“, bemerkte Brittner-Widmann. In den 90er Jahren fing man an künstliche Urlaubsorte zu bauen, ein 800 Meter breites Schwimmbad in Japan. „Weil es im Meer so viele Fische, giftige Quallen hat, und, und, und“, erklärte ein Mädchen. In Dubai entstehen künstliche Touristeninseln vor der Küste und Indoor-Skianlagen. Aber auch hier, in Leutkirch, werde heute so ein Urlaubsbereich mit vielen Attraktionen, ein Center Parc, gebaut, wusste die Professorin. Das größte Flugzeug der Welt transportiert heute bis zu 853 Passagiere, riesige Kreuzfahrtschiffe beherbergen bis zu 6800 Gäste und 2000 Besatzungsmitglieder. In den USA plant man Reisende mit über 1000 Stundenkilometer durch Rohre von Los Angeles nach San Francisco zu schicken. Und auch im Weltraum waren schon Touristen.

Menschen als Forschungsobjekt – wie geht denn das?

Erziehungswissenschaftler Jörg Stratmann erklärt, wie Sozialwissenschaftler forschen

WEINGARTEN – Ein Mal im Jahr findet die Kinder-Uni im Ravensburger Spieleland statt. „Wenn Biologen Frösche sezieren, muss der Sozialforscher dann Menschen nehmen?“ hat Dr. Jörg Stratmann, Professor für Erziehungswissenschaft an der Pädagogischen Hochschule Weingarten, gefragt. Nach einer anstrengenden Vorlesung im Maus-Kino können sich die kleinen Studis mit ihren Eltern im Spieleland erholen.

Mit seinen Studierenden zusammen klärte Jörg Stratmann erst einmal, was Forschung ist. Die Kinder äußerten sich mündlich und konnten ihre Meinung mit Hilfe von Kärtchen kundtun. „Ja, auch Kinder können forschen“, bestätigte Professor Stratmann. Er sagte, dass wissenschaftliche Forschung ein paar Bedingungen erfüllen muss. Sie soll neue Erkenntnisse gewinnen, dabei systematisch, also geordnet und nachvollziehbar vorgehen, dokumentiert und veröffentlicht werden.

Ein Junge wusste, dass Sozialwissenschaftler erforschen, „wie Menschen ticken“. „Sozialwissenschaftler untersuchen das Verhalten von Menschen und deren Zusammenleben“, definierte Jörg Stratmann und machte deutlich: „Sozialwissenschaft ist ein Oberbegriff für verschiedene Wissenschaftsbereiche wie etwa Psychologie, Politologie oder Erziehungswissenschaft.“ Auf seine Frage hin, stellte sich Tabea als Versuchsperson zur Verfügung und kam nach vorne. „Wie können wir Tabea erforschen? Sollen wir sie aufschneiden wie einen Frosch?“ fragte Erziehungswissenschaftler Stratmann. „Dann wäre unser Forschungsgegenstand kaputt!“, befürchtete ein Studierender. „Sozialwissenschaftler forschen deshalb mit Hilfe von Beobachtung und Befragung“, sagte Jörg Stratmann. Er selber hatte zum Beispiel Schüler zu ihrem Medienverhalten befragt. Damit eine Befragung repräsentativ ist, muss die Anzahl der befragten Schüler groß genug sein und alle wichtigen Fälle umfassen, also Schüler aus allen Schularten sowie Schüler vom Land und Schüler aus der Stadt. Den jungen Forschern gab Jörg Stratmann ein paar Tipps mit: „Wissenschaftliche Forscher sind neugierig, beobachten die eigene Umgebung, stellen Fragen, suchen Antworten und geben nicht auf. Sie dokumentieren den Forschungsprozess und stellen ihre Ergebnisse vor.“

Kinderstudierende lernen Mogelpackungen erkennen

Der engagierte Werbewissenschaftler Michael Streich deckt die Tricks der Produktwerbung auf

RAVENSBURG/WEINGARTEN – In der Aula der Dualen Hochschule, DHBW, hat Prof. Dr. Michael Streich, über die „Macht der Werbung“ aufgeklärt. Seine Kinder-Uni-Vorlesung beantwortet zwei Fragen: Wozu dient Werbung? Wie täuscht uns Werbung?

Viele kleine Studenten zogen den frei gewählten Sitz im Hörsaal der strahlenden Sonne vor. Heute lauschten auch eine Handvoll Schüler der fünften Klasse des Gymnasiums Weingarten der Vorlesung. „Das Thema Werbung ist im Rahmen der Medienkunde neu im Bildungsplan“, erklärte Peter Lanz, der seine Schüler zum Schnuppern an die Kinder-Uni begleitete. „Wozu ist Werbung gut?“ fragte Michael Streich. „Dass die Leute die Produkte kaufen!“ kam es prompt. „Ja, aber was kommt davor?“ Die Kleinen wussten es: „Die Produkte kennenlernen“. Die großen Produktmarken und ihre typischen Merkmale kannten sie wie ihre Westentasche.

Der Professor unterschied: Werbung will informieren, Vertrauen schaffen, profilieren oder auffallen und zum Kauf motivieren. „Am Ende will man möglichst viel verkaufen“, schloss er. Ein Junge fand zum Beispiel eine bestimmte Automarke nicht vertrauenswürdig und erklärte: „Man hört viel Schlechtes darüber.“ Sehr interessant war das Beispiel für Produktprofilierung, das der Professor vorführte. Eine Armbanduhr hob sich in der Werbung durch eine außergewöhnliche Zeigerstellung hervor. Normalerweise zeigen nämlich alle Werbe-Uhren auf 10.10 Uhr, eine Zeigerstellung, die einen Smiley imitiere, erklärte der Hochschullehrer.

Neben guter Aufklärung und ehrlicher Werbung gibt es viele Mogelpackungen in der Reklame, leere Worte, Lüge, Täuschung und falscher Schein. Der Nachwuchs verfolgte mit großen Augen, wie aus dem natürlichen Gesicht einer jungen Frau durch Schminke, Beleuchtung und durch Bildbearbeitung am Computer eine Werbeschönheit hergestellt wurde. Michael Streich hat die Information auf Produktpackungen studiert! „Himbeeren“ können bei genauem Lesen ein aus Sägespänen hergestelltes Aroma sein, eine angeblich gesunde, und von den jungen Konsumenten gern genaschte Milchschnitte genauso zucker- und fetthaltig wie eine Schokosahnetorte. Werbung verschleiert, übertreibt häufig und verwendet hohle Worte wie „Premium“ oder „mit ausgewählten Zutaten“. Aber kritische Kunden lassen sich nicht so leicht hinters Licht führen.

Bewohner kalter Sterne würden Farben anders sehen

Kinder-Uni-Professor Baumgart ließ Kinder-Studierende durch künstlichen Augen sehen

RAVENSBURG/WEINGARTEN – „Wie würde ein Außerirdischer die Welt sehen?“ Prof. Dr. Jörg Baumgart, HRW, hat den Kinder-Uni-Studierenden dieses knifflige Thema im Hörsaal der Hochschule Ravensburg-Weingarten nahegebracht. Die Optik, die Wissenschaft vom Licht ist sein Spezialgebiet.

Die Märzensonne schien freundlich in den Hörsaal und die Kinder-Studis unterhielten sich miteinander, bis die Vorlesung begann. Jörg Baumgart zeigte das Bild eines Sciencefictionfilms und fragte: „Wäre es möglich, dass ein Außerirdischer die Welt wie durch eine Wärmekamera sieht?“ Für die Neun- bis Elfjährigen war das eine spannende Sache. Zur Erklärung griff der Professor, der ein mit Formeln bedrucktes T-Shirt trug, zur Theorie der elektromagnetischen Wellen. Der neunjährige Timon schrieb eifrig mit.

Die Wirkung eines Magnets, das Magnetfeld geht immer mit einem elektrischen Feld einher. Bewegt man den Magnet, bewegt sich das eine wie das andere. Bewegen sich die beiden Felder 1 Millionen Mal in der Sekunde, handelt es sich um Radiowellen, bei einer Frequenz von 1 Milliarde mal pro Sekunde um Mikrowellen, und bei tausend mal tausend Milliarden Schwingungen pro Sekunde um Lichtwellen. Unsere Augen sind wie gemacht für die Lichtwellen der 6000 Grad heißen Sonne. An einer Lampe als Sonnensimulator zeigte Baumgart, wie rotes Licht erst gelb, dann weiß wurde, je mehr Strom und diese Sonne erhitzte. „Wenn wir sie jetzt noch heißer machen…“, fing der Professor an. „Dann explodiert sie“, vermutete Timon. „Dann geht sie kaputt, der Draht würde schmelzen,“ erklärte der Hochschullehrer.

Am Sternenhimmel können wir verschieden farbige Sonnen sehen. Je heißer, desto heller, von infrarot nach ultraviolett scheinen sie. Die Erdatmosphäre filtert aber von den Strahlen der Sterne und der Sonne den oberen und unteren Teil des elektromagnetischen Spektrums und schützt uns vor zu hohen oder zu niederen Temperaturen. Unsere Augen sehen also nur einen Teil davon. Wir können aber künstliche Augen, Kameras herstellen, die auch die anderen Lichtwellen aufnehmen. Bewohner eines heißen Sterns würden die Welt wie durch eine UV-Kamera sehen, die auf ultraviolettes Licht reagiert. Baumgart zeigte, dass so eine UV-Kamera menschliche Haut schwarz erscheinen lässt. Bewohner eines kalten Sterns würden dagegen das infrarote Licht, also wie durch eine Wärmekamera sehen. Bilder von IR-Kameras zeigen zum Beispiel den Wärmeverlust bei einem schlecht isolierten Haus. Die Kinderstudis folgten der Vorlesung, als wäre die Lichttheorie ein Spiel und dankten Professor Baumgart mit Applaus.

Kinder-Studierende lernen ihren Rücken kennen

Kerstin Boeke behandelt an der Kinder-Uni ein bewegtes Thema

RAVENSBURG – „Warum soll der Rücken in die Schule?“ Die Physiotherapeutin an der Kinderklinik, Kerstin Boeke erklärt es ihren Zuhörern. Mit Übungen und Spielen hat sie die wissbegierigen Zöglinge mit den Eigenarten ihrer Wirbelsäule bekannt gemacht.

„Babys kommen meistens mit einem gesunden Rücken auf die Welt. Sie lernen erst krabbeln, dann aufstehen und sich aufrichten“, sagte Kerstin Boeke. Ein Bild zeigte, wie sich beim Aufrichten des menschlichen Körpers eine Hüftstreckung vollzieht. Die Urmenschen haben den aufrechten Gang in Jahrmillionen gelernt. Heute haben wir Probleme, weil wir so viel sitzen. „Muskeln verkürzen sich dabei“, erklärte die Physiotherapeutin. An einer Versuchsperson zeigte sie, wie man die Hüftmuskulatur auf ihre Dehnbarkeit testen kann. Wenn man ein Hohlkreuz hat, kippen das Becken und die darin befindlichen Organe nach vorn. Die Kinder übten, das Becken vor und zurück zu kippen und es gerade zu halten.

Nicht nur Opas und Väter, viele Kinder kennen Rückenschmerzen auch von sich selbst. „Deshalb ist es gut, etwas mehr über sein Rückgrat zu wissen“, betonte Kerstin Boeke. An einem Skelett wies sie die wissensdurstigen Kleinen, auf die Brustwirbelsäule, die sich drehen und runden kann, und die sehr bewegliche und empfindliche Halswirbelsäule hin. Wenn man schlaff auf einem Stuhl sitzt, rundet sich der Rücken und die Halswirbelsäule muss sich stark krümmen. „Gut ist dagegen eine flexible Wirbelsäule, bei der alle Teile mitarbeiten!“ hob die Physiotherapeutin hervor. Stockgerade ist die Wirbelsäule aber nicht. Zwei leichte Krümmungen machen sie flexibel und federn Stöße ab.

Mit Übungen am Boden und auf allen Vieren wie Katzenbuckel und Pferd machte Physiotherapeutin Boeke die Studis mit ihrer beweglichen Wirbelsäule bekannt. Alle überlegten, wie sie ihren Alltag beweglicher gestalten und dabei auf eine gute Haltung achten könnten. Vorsichtig sollten die Kinder beim Tragen von Lasten sein. Ein 45 Kilogramm schwerer Mensch sollte höchstens 5 Kilogramm an Gewicht tragen. Ein Spiel mit gelben Luftballons krönte die gesundheitsfördernde Kinder-Uni-Vorlesung. Die Uni-Kinder erlebten erst, wer gerade sitzt, hat mehr Puste. Mit je einem Ballon zwischen Bauch und Vordermann bildeten sie im Mittelgang dem Rückgrat ähnlich zwei lustige bewegliche Raupen.

Sich blind bewegen – wie schafft der Körper das?

Alexa Becker führt Kinder-Studenten durch einen „Blind Parkour“
RAVENSBURG/WEINGARTEN – „Blind Parkour: Vertrauen auf die Körpersinne“, darum geht es der Akademischen Rätin Alexa Becker. Am Sportzentrum der Pädagogischen Hochschule führt sie die kleinen Studierenden der Kinder-Uni in das Sportthema ein.

Alexa Becker erklärte erst grundsätzlich: „Bei uns im Sportzentrum werden Sportlehrer ausgebildet.“ Studierende im 5. Semester Cedric Dutillie, Laura Faden, Tamy Walter und Tabea Thomas unterstützten die Hochschullehrerin im Praxisteil. In ihrem Vortrag vergegenwärtigte Alexa Becker das Themengebiet Wahrnehmung. „Schon im Mutterleib kann das Kind hören. Säuglinge orientieren sich vor allem durch Tasten, Schmecken, Riechen und Fühlen“, machte Becker den Studis klar. Am Anfang einer Wahrnehmungskette steht ein Sinnesreiz. Körperzellen, sogenannte Rezeptoren, verarbeiten den Reiz und leiten ihn ans Gehirn weiter. Reize werden wiedererkannt und mit der Zeit gelernt. Schließlich spielen die verschiedenen Wahrnehmungen auch zusammen. „Wie schafft es der Körper, den Ausfall eines Sinnessystems auszugleichen? Sich blind bewegen, wie geht das?“ fragte Alexa Becker.

Um das am eigenen Leib zu erfahren, durchliefen die kleinen Forscher einen recht anspruchsvollen Bewegungsparkour, erst mit geöffneten, dann mit verbundenen Augen. „Oah!“, das kostete Mut. Schwebebalken, Parallelbarren, Kästen, schräg aufgestellte und kippende Bänke forderten Aufmerksamkeit. Trotz des Treibens herrschte in der großen Turnhalle konzentrierte Stille. Gruppenweise bewältigten die Hochschul-Neulinge fünf Stationen mit Turngeräten. Stefan traute sich ohne Hilfestellung mit verbundenen Augen über den Schwebebalken. Jetzt musste er fühlen, wann der Balken zu Ende war. „Das war schon anders“, fand er. Für Tara war der Parallelbarren schwierig: „Ich wusste nicht recht, soll ich gehen oder krabbeln.“ Unter anderem hatten die Studis auch den von einer gelben Matte abgedeckten Tunnel zu bewältigen. Für die Kleineren kein Problem, aber auch Jule hatte keine Angst unten durchzukriechen. „Man musste halt fühlen, wo die seitlichen Begrenzungen sind.“ In einer Schlussbesprechung tauschten die Kinderstudis mit Sportdozentin Alexa Becker ihre Erfahrungen aus. Draußen warteten die Eltern. Ihnen hatten die Kinder sicher viel Neues zu erzählen.

Kinder-Uni-Studis brauchen Konflikte nicht zu fürchten

Professorin Renate Schwarz spricht mit den Kleinen über das richtige Streiten
WEINGARTEN – Was ist ein Konflikt? Wie entstehen Konflikte? Was kann man dagegen tut? In drei Schritten führt Prof. Dr. Renate Schwarz, Fakultät für Soziale Arbeit, Gesundheit und Pflege, Hochschule Ravensburg-Weingarten, den studierenden Nachwuchs durch das Thema.
Renate Schwarz findet es toll, dass Kinder auch außerhalb der Schule lernen wollen. Die kleinen Hörer lobte sie: „Ihr habt schon viel Erfahrung mit Konflikten!“ Unter Konflikt verstanden die Uni-Zöglinge, wenn man streitet, ein Problem hat oder eine Meinungsverschiedenheit. Die Hochschullehrerin präzisierte: „Bei einem Konflikt geht es mindestens einer Partei nicht gut.“ Starke Gefühle oder Emotionen spielen dabei eine Rolle. Die Kinder zählten für sie ein paar auf: Wut, Angst, Ärger, Enttäuschung, Eifersucht. Renate Schwarz sagte: „Ihr braucht aber keine Angst vor Konflikten zu haben. Sie gehören einfach zum Leben dazu und es gibt viele Möglichkeiten, sie zu lösen.“
Neben unterschiedlichen Bedürfnissen und Wünschen, unterdrückten Gefühlen und Stress kann auch eine schlechte Kommunikation zu Konflikten führen. Der Konfliktforscher Friedrich Glasl beschrieb in neun Stufen, wie Konflikte sich über Gesichtsverlust und Drohstrategien so zuspitzen können, dass sie zuletzt gemeinsam in den Abgrund führen.
Die jungen Akademiker wussten dagegen, wie man Konflikte lösen kann: Kompromisse finden; tun, was der andere will; etwas ganz anderes machen; eine Idee vorschlagen, die beide wollen oder einfach auslosen, was man macht. Professorin Schwarz gab noch ein paar allgemeine Verhaltensregeln bei einem Konflikt: erst mal ruhig werden und tief atmen, seine Wünsche vorbringen, keine Schimpfwörter gebrauchen, gut zuhören und nachfragen, Vorschläge machen und bei Bedarf Hilfe holen.
Mit einer Bildergeschichte beendete die Dozentin ihre Vorlesung. Zwei Esel machen vor, wie ein Konflikt über einen Kompromiss gut gelöst wird, so dass beide Parteien bekommen, was ihnen wichtig ist. Die zwei aneinandergebundenen Tiere ziehen zuerst in entgegengesetzte Richtungen zum jeweils nächsten Heuhaufen. So kommt keiner der beiden an sein Ziel. Keiner kann fressen. Sie überlegen und finden eine für beide befriedigende Lösung. Erst gehen sie gemeinsam zum einen Heuhaufen, dann zum anderen.

An der Kinder-Uni steht Werbung auf dem Prüfstand

Soll sie uns massenhaft erreichen, oder darf es auch weniger sein?

RAVENSBURG/WEINGARTEN – (sz) Im Hörsaal der Dualen Hochschule klärt Professor Stefan Luppold, DHBW, die Frage "Werbung oder Event - was hilft besser beim Verkaufen von Produkten?“ Die Kinderuni-Studierenden folgen aufmerksam der Erörterung des wirtschaftlichen Themas.

„Ja!“, schallte es aus 70 Kehlen. „Habt ihr Lust anzufangen?“ hatte der Professor seine kleinen Zuhörer gefragt. Stefan Luppold, der selber Kinder hat, aber noch keine Enkelkinder, liebt großes Publikum. Passend zur Vorweihnachtszeit fragte er die Juniorstudenten nach ihren Wünschen und versprach eine richtige Vorlesung zu halten.

„Wenn wir etwas kaufen oder verkaufen wollen, einen Roboter zum Beispiel, müssen wir erst mal davon wissen“, erklärte Stefan Luppold. Wir müssen wissen, dass es ihn gibt und wo. „Was mache ich, um meinen Roboter gut zu verkaufen? Mache ich Werbung oder einen Event?“ Werbung reicht vom Namen des Produkts über die Verpackung bis zu Plakat, Zeitungsanzeigen und Werbespot. Täglich vom Werbung umgeben, zeigten die Jungstudis großes Interesse. „Werbung ist das bekannteste Marketinginstrument“, stellte der Professor fest. Wie Unternehmen und Konsumenten bei der Werbung kommunizieren zeigte der Professor mittels der Tabelle eines Lehrbuchs. Werbung erreicht eine große Menge von Käufern, sie funktioniert als Massenkommunikation. Der Event, die erlebnisorientierte Werbeveranstaltung, hat eine viel geringere Reichweite. Ein Event erreicht zwar Käufer, dafür aber intensiver, persönlicher, emotionaler, mit allen Sinnen und im Dialog.

Eine Supermarktkette etwa kann mit einem Plakat werben, aber auch mit einem Event. Professor Luppold führte zwei konkrete Beispiele an. Auf dem Plakat machen zwei ein Picknick. Beim Event unterstützt das Unternehmen eine Kita bei einer pädagogisch konzipierten Pflanzaktion. Das sprach die meisten Kinder mehr an als das „Picknick“, aber nicht alle. Ein Junge fand die Kindergartenaktion langweilig. Werbung muss informieren. Sie kann entweder die große Masse erreichen oder Erlebnisse mit allen fünf Sinnen ermöglichen, fasste Professor Luppold zusammen und sagte: „Meistens ist Werbung eine Mischung aus beidem.“

Kinder-Uni testet Produktionsformen mit Papierfliegern

Wirtschaftsinformatiker legen einen starken Start des Kinder-Uni-Studienjahrs hin

RAVENSBURG/WEINGARTEN – Prof. Dr. Jürgen Friedl und Prof. Dr. Markus Rager von der Hochschule Ravensburg-Weingarten halten ihre erste Kinder-Uni-Vorlesung. „Wo kommen eigentlich unsere ganzen Produkte her?“ fragen sie und bringen Überraschendes zutage.

Die jungen Hörerinnen und Hörer saßen gespannt und teilweise etwas scheu im großen Hörsaal. „Keine Angst, ich war auch mal in der Schule!“ sagte Markus Rager. Die beiden Hochschullehrer, die viel Zeit in die Vorbereitung gesteckt hatten, wechselten sich in der Gesprächsführung ab. „Was kennt ihr für Produkte?“ wollten sie wissen. Die Studis nannten unter anderem Zahnpasta und Nutella. „Auch Flugzeuge sind Produkte“, ergänzte Jürgen Friedl.

Die Professoren fragten, woher die Produkte kämen und was drin sei. Über die Inhaltsstoffe wussten die Kinder gut Bescheid. In Nutella ist Palmöl aus Malaysia, Zucker aus Deutschland, Kakao von der Elfenbeinküste und die Nüsse sind aus der Türkei. Ein Junge erzählte von seinem Opa in der Türkei: „Da wachsen die Haselnüsse für Nutella.“ Außer den Inhaltsstoffen braucht man Menschen, die das Produkt herstellen. T-Shirts werden in Ländern mit geringem Brutto-Inlandsprodukt pro Kopf oder Pro-Kopf-Einkommen hergestellt, in China oder Indonesien, weil da auch die Löhne niedriger sind. Jetzt kam ein Flugzeug ins Bild. Ein Junge kannte die riesige Maschine, die A380. Ihre Flügel werden in Großbritannien gebaut, die Nase in Frankreich, die Hauptteile in Deutschland. Transportiert werden die Einzelteile mit Schiffen und zusammengebaut in Toulouse.

„An der Hochschule haben wir auch einen Forschungsauftrag, deshalb machen wir jetzt ein Experiment“, sagte Jürgen Friedl. Alle bekamen ein Blatt mit Hilfslinien und Anleitung, um einen Papierflieger herzustellen. „Aber sauber arbeiten!“ verlangte der Professor. Die ersten 40 Flieger waren nach 60 Sekunden und insgesamt 40 Minuten Arbeitszeit fertig. Dann stellten acht Kinder die 40 Flieger in einer arbeitsteiligen Produktionskette her. Sie waren nach 210 Sekunden und insgesamt 28 Minuten Arbeitszeit geschafft. „Warum ging das schneller?“ fragte der Professor. Obwohl die Gedanken wie die weißen Papierflieger inzwischen im Hörsaal herum sausten, konzentrierten sich die Studis wieder. Ein Mädchen erklärte: Beim zweiten Mal hat jeder immer wieder eine kleine Aufgabe gemacht. Das ging schneller.“ Jürgen Friedl nannte das eine Erfahrungskurve und Markus Rager sprach vom „Supply Chain management“. Weltweit werden Produkte in Supply Chains gefertigt.

Biologie Forschungswerkstatt

Die Bilder und der Pressetext der zehnten Vorlesung mit dem Thema "Biologie Forschungswerkstatt" des Studienjahrs 2016/2017 am 14.07.2017 sind online und können im Archiv» abgerufen werden.

Chemie, Comics & Co.

Die Bilder und der Pressetext der neunten Vorlesung mit dem Thema "Chemie, Comics & Co." des Studienjahrs 2016/2017 am 23.06.2017 sind online und können im Archiv» abgerufen werden.

Intelligente Maschinen – Was Maschinen heute alles können und was das für uns bedeutet!

Die Bilder und der Pressetext der achten Vorlesung mit dem Thema "Intelligente Maschinen – Was Maschinen heute alles können und was das für uns bedeutet!" des Studienjahrs 2016/2017 am 12.05.2017 im Ravensburger Spieleland sind online und können im Archiv» abgerufen werden. 

Warum sich treffen – und nicht telefonieren?

Die Bilder und der Pressetext der siebten Vorlesung mit dem Thema "Warum sich treffen – und nicht telefonieren?" des Studienjahrs 2016/2017 am 07.04.2017 sind online und können im Archiv» abgerufen werden.

Die Sprache der Dinge lesen lernen

Die Bilder und der Pressetext der sechsten Vorlesung mit dem Thema "Die Sprache der Dinge lesen lernen" des Studienjahrs 2016/2017 am 10.03.2017 sind online und können im Archiv» abgerufen werden.

Warum wird das Fleisch auf dem Grill bei Papa manchmal schwarz?

Die Bilder und der Pressetext der fünften Vorlesung mit dem Thema "Warum wird das Fleisch auf dem Grill bei Papa manchmal schwarz?" des Studienjahrs 2016/2017 am 10.02.2017 sind online und können im Archiv» abgerufen werden.